Mit Lhasas
auf Reisen
Gabriele Engel
Ob im Fahrradkorb oder Fahrradanhänger, im Campingwagen oder Wohnmobil, im Flugzeug oder Hotel, in der Gondel oder auf dem Sessellift, ein Lhasa Apso erweist sich als äußerst furchtloser, schwindelfreier und angenehmer Reisegefährte.

Meine eigenen Lhasas sind absolute Reisefans. Vielleicht mit einer kleinen Einschränkung: das Kraftfahrzeug muß ihrem Stand angepaßt sein, will heißen, daß es sich möglichst um Fahrzeuge der Luxusklasse handeln sollte. Am liebsten jedoch reisen sie mit dem Haus auf dem Rücken wie die Schnecken, in Campingfahrzeugen und Wohnmobilen, die den Komfort des Zuhauses auf kleinstem Raum bieten.

Ich
habe meinen Lhasas schon so manches Gefährt zugemutet und war immer wieder
erstaunt, wie selbstverständlich diese "Vehikel" von ihnen akzeptiert
wurde. Dazu zählten u. a. alle Arten von Schubkarren, die Brocken-Schmalspurbahn
im Harz mit lautem Gerattere, ein kleines Schlafwagenabteil im Zug, ein Wasserflugzeug
und mein Kanu in Kanada, der Sessellift im Bregenzerwald, ein windbetriebener
Strandgleiter auf einem holländischen Strand,
ein Rodelschlitten, mein kleiner Radanhänger mal mit mal ohne Verdeck,
usw... . Nicht zu vergessen das Riesenrad auf dem Wiener Prater. Immer habe
ich zuerst die Nerven verloren, niemals meine Hunde.

So
haben wir über die Jahre die unterschiedlichsten Fortbewegungsmittel benutzt
und gemeinsame Expeditionen gemacht.
Dabei konnten wir feststellen, daß sich Mensch und Tier vorzüglich ergänzen,
denn es gibt kaum einen flexibleren Hund als den Lhasa Apso.